SyHD SyHD
Menü

Allgemeine Informationen für Gewährspersonen und Interessierte

Allgemeine Informationen für Gewährspersonen und Interessierte

Wer sind wir, die wir das Projekt durchführen?

Wir sind Sprachwissenschaftler_innen von den Universitäten Frankfurt, Marburg und Wien, die zusammenarbeiten, um den Satzbau der hessischen Dialekte gemeinsam zu erforschen. Als Sprachwissenschaftler_innen sind wir zunächst an der alltäglichen Sprechweise von Menschen interessiert. Wir möchten diese zuallererst dokumentieren, das heißt, für die Nachwelt aufbewahren. Darüber hinaus möchten wir erforschen, wie sich Sprechweisen voneinander unterscheiden und sie einzeln sowie hinsichtlich ihrer Unterschiede untereinander beschreiben. Unsere anspruchsvollste Aufgabe besteht letztlich darin zu erklären, wie es dazu kommt, dass es verschiedene Sprechweisen gibt und wie sie ihre jeweilige Ausprägung erhalten haben.

 

Warum erforscht man Dialekte/Mundarten/Platt?

Gesprochene Sprache ist flüchtig, das heißt, von ihr bleibt nichts, wenn man sie nicht aufzeichnet. Und wenn wir uns umsehen, sehen wir, dass die Sprechweise, die aufgezeichnet wird und erhalten bleibt, vor allem zu dem gehört, was wir „Hochdeutsch“ nennen. Hochdeutsch begegnet uns zum Beispiel in den Nachrichtenmedien, in der Literatur und in Situationen, die einen offiziellen „Anstrich“ haben. Wir haben Hoch- oder „Standarddeutsch“ vor allem im Kindergarten und in der Schule gelernt. Was Standarddeutsch ist, ist weitgehend normiert, also festgelegt, genauso wie das, was bei einem Spiel erlaubt ist oder nicht. Nur müssen die Regeln von Zeit zu Zeit neu angepasst werden, weil sich vielleicht die Art und Weise geändert hat, in der die Menschen das Spiel spielen. So verhält es sich auch mit der Standardsprache. Wenn wir Standarddeutsch aber nun erst spät, nämlich im Kindergarten oder in der Schule lernen, haben wir vorher meistens schon etwas anderes gelernt, nämlich die Sprechweise, die die Menschen pflegen, unter denen wir heranwachsen. Dialekte nehmen unter diesen Sprechweisen eine besondere Stellung ein. Sie sind diejenigen Sprechweisen, die als Einheiten auf kleine Regionen oder Orte beschränkt sind und sich stärker als andere „regional gefärbte“ Sprechweisen vom Standarddeutschen unterscheiden. Sie sind nicht auf die gleiche Weise normiert wie die Standardsprache, sondern eher „gewachsen“. Weil Dialekte lokal so stark begrenzt sind, werden sie nur mit bestimmten Menschen und in bestimmten Situationen gesprochen, nämlich mit denjenigen Personen, die ebenfalls noch den gleichen Dialekt gelernt haben und in Situationen des Alltags – am Esstisch, am Markt oder nach der Kirche. Daher gibt es auch unzählige verschiedene Dialekte. Es liegt somit geradezu in ihrer Natur, dass sie nicht aufgezeichnet werden. Da sie aber – abzulesen an der Art, wie sie gelernt werden – eigentlich „natürlichere“ Sprechweisen sind als Standarddeutsch, interessieren Dialekte Sprachwissenschaftler_innen besonders. Wir alle wissen, dass Sprachen sich verändern. Wir müssen nur daran denken, wie unsere Eltern gesprochen haben und wie unsere Kindergeneration spricht, um uns dies vor Augen zu führen. Als Sprachwissenschaftler_innen interessiert uns, wie Sprachen funktionieren und wie genau sie sich verändern. Was kann man wie in welchem Dialekt sagen? Welche Regeln stecken dahinter? Wie verändern sich diese Regeln? Die Sprechweisen, an denen sich diese Fragen am besten erforschen lassen, sind die „natürlichen“, alltäglichen Sprechweisen – die Dialekte.

 

Was bedeutet das Wort „Syntax“ im Projektnamen „Syntax hessischer Dialekte (SyHD)“?

Nehmen wir einen einfachen deutschen Satz: Früher wohnten wir hinter der Kirche, aber dann bauten wir noch mal neben der Schule. Man kann diesen Satz auf verschiedene Weisen beschreiben. Beispielsweise lautlich. Was entspricht in den gesprochenen Dialekten Hessens dem geschriebenen ü in früher? Osthessische Dialektsprecher_innen aus der Gegend von Fulda schreiben ö (fröher). Nordhess_innen aus Ernsthausen schreiben i (frier). Wir gehen daher davon aus, dass die Bewohner_innen von Fulda und Ernsthausen diesen Laut unterschiedlich aussprechen, wo es im Standarddeutschen ü heißt. Wenn man diese Beschreibung für alle Laute des Satzes durchführt, kann man den Satz auf diese Weise in seiner gesamten Lautstruktur beschreiben. Man kann aber auch danach fragen, was in den Dialekten die Entsprechung von -er in früher ist. -er trägt zu dem Wort mit der Bedeutung ‚früh‘ eine Steigerung bei, denn früher bezeichnet einen Zeitpunkt weiter in der Vergangenheit als früh es tut. Dies merkt man an dem Satzpaar Heute bin ich früh aufgestanden gegenüber Heute bin ich früher aufgestanden.  -er bewirkt diese Steigerung. Man kann den Satz also nicht nur lautlich beschreiben, sondern auch hinsichtlich all der Teile, die wie -er Bedeutungsveränderungen bewirken. Früher heißt nun in manchen Dialekten frieher und in anderen friehen. Das heißt, zwei ganz verschiedene Einheiten, nämlich einmal -er und einmal -en bewirken hier die Steigerung. Zusätzlich können wir schauen, ob manche Dialekte ganz andere Wörter benutzen als die Standardsprache vorgibt. So sagen die Dialektsprecher_innen um Diemelsee in Nordhessen für neben gigger. Zuletzt kann man auch den Satzbau – die sogenannte Syntax – beschreiben. Dabei geht es darum, wie all die Teile im Satz, die Bedeutungsveränderungen bewirken, kombiniert werden können. Man kann z.B. sagen Früher wohnten wir hinter der Kirche und Wir wohnten früher hinter der Kirche, aber man kann nicht sagen Früher wir hinter der Kirche wohnten. Auch in diesen Regeln – wie man die Teile im Satz miteinander kombiniert – unterscheiden sich die Dialekte.

 

Wie erforscht man Dialekte?

Der Dialekt ist auch heute noch für viele Menschen die natürlichste Sprechweise im Alltag. Dagegen schreibt fast niemand im Dialekt. Es wäre daher für alle Sprachwissenschaftler_innen eigentlich am besten, gesprochenen Dialekt aufzuzeichnen, zu dokumentieren und zu beschreiben, denn die lautlichen Eigenheiten der Dialekte mit dem deutschen Alphabet wiederzugeben, ist doch sehr schwierig. Das sagen auch viele unserer Gewährspersonen. Wir haben uns dennoch entschieden, etwas über die Dialekte in Hessen zu erfahren, indem wir zunächst Fragebögen verschicken, in denen uns unsere Gewährspersonen schriftlich Auskunft über ihre jeweiligen Sprechweisen geben. Auf diese Weise können wir etwas über die Eigenarten der jeweiligen Dialekte erfahren. In einem zweiten Schritt möchten wir uns dies dann zunutze machen und tatsächlich in persönlichen Kontakt mit Dialektsprecher_innen treten. Wir können sie nun gezielt auf die Eigenarten ihrer Dialekte hin befragen und dies anhand von Tonaufnahmen dokumentieren. Da diese zweite Art der Erforschung – direkter Kontakt mit Dialektsprecher_innen – logistisch, finanziell und inhaltlich sehr aufwendig ist, wurde sie durch Fragebögenerhebungen ergänzt, die ihnen vorangehen. Um zu wissenschaftlichen Erkenntnissen zu gelangen, ist es von entscheidender Wichtigkeit für uns, dass die sprachlichen Daten, die wir von unseren Gewährspersonen erfragen, vergleichbar sind. Daher entwerfen wir Fragebögen und Leitfäden, mit deren Hilfe wir die Dialekte aller unserer Gewährspersonen auf die gleiche Weise erforschen können.

 

Wo sind Ergebnisse des Projekts einsehbar?

Da es sich bei den Ergebnissen zu unseren Befragungen um sehr große Datenmengen handelt, nehmen Analysen viel Zeit in Anspruch. Diese Analysen führen meist zu wissenschaftlichen Veröffentlichungen, durch die andere Wissenschaftler_innen nachvollziehen und Gebrauch davon machen können, was wir in unserem Projekt leisten konnten. Wir haben aber auch vor, unseren Gewährspersonen Teile der Daten zu präsentieren. Sie sind immerhin diejenigen, die uns Rede und Antwort gestanden haben. Leider ist dies nicht ganz einfach, und zwar aus folgendem Grund: Wir haben eine von vier großen Fragebogenrunden abgeschlossen und ausgewertet. In diesem ersten Fragebogen haben wir bestimmte Fragestellungen abgefragt. Manche davon sollen auch in der zweiten großen Fragebogenrunde noch einmal abgefragt werden. Wenn wir jetzt unseren Gewährspersonen zeigen, wie die anderen Sprecher ihres Dialekts auf bestimmte Fragen geantwortet haben, kann es sein, dass sie im nächsten Fragebogen ihre Antworten davon abhängig machen, wie andere Sprecher_innen des gleichen Dialekts geantwortet haben. Das möchten wir vermeiden. Andere Wissenschaftler_innen und unsere Förderinnen und Förderer würden uns dies als schweren Fehler vorwerfen. Wir versprechen Ihnen aber, dass wir nach und nach immer mehr Ergebnisse präsentieren werden.

 

Wo kann man mehr erfahren über Dialekte und ihre Erforschung?

Bei unseren Kooperationspartner_innen.

Aus der Fachliteratur, wobei wir folgende Bücher empfehlen ...

... für interessierte Laien:

  • König, Werner (2007): dtv-Atlas Deutsche Sprache. 16., durchges. u. korr. Aufl. München: Deutscher Taschenbuch Verlag.

... bei sprachwissenschaftlichen Grundkenntnissen:

  • Niebaum, Hermann/Macha, Jürgen (2006): Einführung in die Dialektologie des Deutschen. 2. neubearb. Aufl. Tübingen: Niemeyer.

... bei fortgeschrittenen sprachwissenschaftlichen Kenntnissen:

  • Schmidt, Jürgen Erich/Herrgen, Joachim (2011): Sprachdynamik. Berlin: Erich Schmidt Verlag.

 

Wozu brauchen wir die persönlichen Daten unserer Gewährspersonen?

Wir alle wissen, dass nicht alle Menschen in Deutschland Dialekt sprechen können. In einigen deutschen Regionen sind es sogar nur noch ältere Menschen. Das macht die Erforschung von Dialekten für uns Sprachwissenschaftler_innen schwierig. Denn die Regeln unseres wissenschaftlichen Arbeitens besagen, dass unsere erhobenen sprachlichen Daten von Personen mit ähnlichen Sprachbiographien stammen müssen. Wir können daher bei unserem Projekt nur auf bestimmte Gruppen von Menschen zurückgreifen. Um sicherzustellen, dass alle unsere Gewährspersonen die gleichen Voraussetzungen mitbringen, um für unser Projekt geeignet zu sein, müssen wir sie nach solchen Daten wie Alter, wo sie aufgewachsen sind, ob sie längere Zeit an anderen Orten als ihrem Heimatort gelebt haben usw. fragen. So können wir später sagen, dass alle unsere Informant_innen ähnliche Voraussetzungen mitgebracht haben. Dies wird eine Bedingung dafür sein, dass unser Projekt von anderen Wissenschaftler_innen akzeptiert wird. Namen und Anschriften unserer Gewährspersonen brauchen wir einfach nur dafür, damit wir ihnen auch die Fragebögen zusenden können. Da wir nicht von privaten Unternehmen gefördert werden und nicht mit solchen zusammenarbeiten, verfolgen wir auch keinerlei wirtschaftliche Interessen. Wir können somit versichern, dass alle Daten vertraulich behandelt werden und unseren Gewährspersonen keinerlei Kosten entstehen. 

Kasper, Simon (2015): Allgemeine Informationen für Gewährspersonen und Interessierte. In: SyHD-online.
URL: http://www.syhd.info/ueber-das-projekt/ueber-einblicke/#allgemeine-informationen-fuer-gewaehrspersonen-und-interessierte [Zugriff:23.02.2017]

Beispielergebnis: Übersetzungsaufgabe

Beispielergebnis: Übersetzungsaufgabe

"Übersetzung" nach Planquadraten

Wir haben für unser Projekt das Gebiet Hessens in sogenannte „Planquadrate“ eingeteilt. Wir haben sozusagen ein Gitternetz über Hessen gelegt. Das sieht folgendermaßen aus:

Fragen

Wir haben in jedem dieser Planquadrate einen geeigneten Ort für unser Projekt gesucht und dank unserer Kontaktpersonen und der Bereitschaft unserer Gewährspersonen gefunden. In jedem Ort waren mehrere Personen bereit, bei unserem Projekt mitzuarbeiten. Unten sehen Sie Frage 12 aus unserer ersten Fragebogenrunde. In der Tabelle darunter sehen Sie in der linken Spalte das Planquadrat, das demjenigen im obigen Gitternetz entspricht. Daneben in der rechten Spalte finden Sie die repräsentativste Antwort der Informanten aus dem Ort in dem jeweiligen Planquadrat.

Antworten

Planquadrat Antwort
11/21 Fröher wohnten wie hinger der Kerke ewer dann haf wie neben die Schole buget.
12/21 Freuer wunden wie hinger der Kerke, dann hewet wai noch mol neben der Schoule bouet.
8/20 Fröher wunten wie hinger der Kirke, abber dann baggenden wie nau mol nierven der Schoole.
9/20 Fröer wunnten wij hinger djer Kjärke, abber dann haw wij nau mol gigger djer Schkoole bogget.
11/20 Fröher wohnden wir hinger der Kerke, ower dann ha wie nau mal jegen der Schule bugget.
12/20 Freuer wuhnten wei hinder der Kerke, ower denn bauten wei noch mol newen der Schaule.
7/19 Freuen wunten wie hinger den Kirke, aber dann buggeten wie nach mol niäben den Schoule.
8/19 Freuer wunnten wi hinger diär Kirke, awwer dann hawwe nach emol gigger diär Schoule gebugget.
9/19 Froiher wunten wi hinger de Kirke, awwer dann hatt wi nau nohl näben de Schoule gebugget.
10/19 Fröher wunnten wi hinger där Kerke, eber denn hawwe nau ma gigen där Schole gebugget.
12/19 Freher wohnten mi hinger der Kerke, awwer denn hamme noch mol neben der Schule buret.
13/19 Früher wohnten me hinger der Kirche, aber dann bauten me nochmol neben der Schole.
7/18 Freuer wunnten wieh hinger diär Kiärke aber dann hawe giger de Sckaule bugget.
8/18 Fröher waunten wi hinger der Kirke äwer dann bougeden wi nach moal ginger de Schoole.
9/18 Fräuer wohnten mi hinger der Kärke, äwwer dann ham mi näben der Schaule gebugget.
10/18 Fröher wunten mie hinger der Kerke, aber dann bugeten mie noch moll neben der Schoole.
11/18 Früher hon me hiner der Kirche gewohnt, aber dann hon me noch mol neben der Schule gebuchet.
12/18 Früher home hinger d'r Kirje gewohnt, dann home na mo nähmen d'r Schule gebaut.
13/18 Früher wohnten me hinger der Kärche, awer dann bauten me nochmol geien der Schoole.
14/18 Freher hun me hinger der Kerchen gewohnt, awwer denn hume neben der Schule geboiwet.
7/17 Freuer wurnten mi hinger der Kerke aber dann buggeden mi noch mol ginger der Schaule.
8/17 Fröher wonnten mi hinger der Kerke, awwer dann hamme noch mol newen der Schole gebujet.
9/17 Früher wohnten mer hinger der Kirch, abber dann honn me noch mo gain der Schule gebugget.
10/17 Friher wohnten me hinger der Kerche, aber dann homene noch mol neben der Schule gebochet.
12/17 Frieher wohnt'me hinger der Kerche, awwer dann homme newen der Schule gebochet.
13/17 Frieher honn me hinger der Kerche gewohnt, awer dann honn me hoch mol nämen der Schule gebaut.
14/17 Freeher homme hinger der Kerchen gewuhnd, dänn homme nämen der Schule nochmo gebüwed.
15/17 Frier wohnten me henger der Kärchen, dann beubten me nach mol naben der Schule.
6/16 Frieher wöhnte ma nawe de Kerche, awwer du hu me nochmol nawe de Schüle gebeuwet.
7/16 Frier wohnten mer hänger dar Kerche, abber do bauten mer nochmol gä de Schüle.
8/16 Frieer wunnden mer hinger dr Kärche, dann hon mer noch mol bä dr Schüle geböwet.
9/16 Frieer wohnten me hinger der Kirche, aber dann boreten me noch mol näben der Schüle.
10/16 Frieher wuhnten mee heenger der Kirche, awer dann bauten mee noch mul näben der Schüle.
11/16 Friher wohnten mä henger der Kerche aber dann homme noch mo newen der Schule gebeut.
12/16 Frieher wohnten me hinner der Kärche, aber dann bowweten me noch mol hinger der Schule.
13/16 Frieher wohnten mä henger dar Kerch, aber dann bäuten me noch mol naben der Schule.
14/16 Friher wohnten me hinger der Kerchen, aber dänn böweten me nach mo näwen där Schule.
15/16 Freher wuhnten mei hinger de Kerch, ober dann hon mein noch mol hinger de Schul gebeut.
6/15 Friher wohnte mer hönner der Körche ewer do baute mer noch mol newe der Schule.
7/15 Frier wohde mer hänner der Körche, owwer da ho mer noch emo gä der Schüle gebaut.
8/15 Frier wohnde mer henner de Kärche, äwer do baute mer noch mol newe de Schule.
9/15 Friher wohnde ma henger da Kerche, awa de hon ma nochmo newe der Schüle gebaut.
10/15 Frieher wuhnten mer hänger der Kärch, awer dann bauten mer noch mul näwe der Schül.
11/15 Frieher wohnte mä hinger der Kerch, aber dann hon mä noch mo newed der Schul' gebeut.
12/15 Frier haon mä henger der Kerch gewohnt, awer dann hon mä naibe där Schul gebaut.
13/15 Frieher wohnten mäh henger da Kirsch, aber dann homme nochmoal naeben da Schuul gebeud.
14/15 Freher wuhntenm mäi henger der Kerch, dann hunn me nuchmo näeben der Schul gebeut.
4/14 Frojer wuhnden mir hinner der Keerche, ower duw baueden mir nach emol newer der Schul
5/14 Frier ho mer newe der Kerche gewohnt, awer da ho mer newe der Schule gebaut.
6/14 Früjer wuhnte m'r hiner d'r Kirche, awer do baute m'r noch e mol newe d'r Schoule.
7/14 Früer wuhnte mer hinner der Kirch ower dann hummer nochmal newe die Schol gebaut.
8/14 Fräher wuhnte mer hinner de Kirch, ewer da boute mer noch mo newe der Schoul.
9/14 Fräiher wuhnde mer hinner de Kerch, ewwer da baute mer noch mol näwe de Schoul.
10/14 Friher wohnte mer henger der Kerch, awer da baute mer noch mol newer der Schul.
11/14 Freher wohnte mer hinger de Kerch, aber dann baute mer noch morl newe de School.
12/14 Fräher wohnte mär hänger der Kärch, aber dann hon'me näbet die Schol gebeut.
13/14 Freher hommer hinger der Kerch gewohnt, dann hommer noch emol nabe der Schol gebout.
14/14 Fräher wuhnten me hinger der Kärch, ober dann boüten me noch mol nobet der Schul.
5/13 Froier wohnte mir hönner der Kirche, donn ho mir nochemol näwer de Schul gebaut.
6/13 Froiher wohnte mer hinner de Kirch, owwer doan hu mer noch moal näewe de Schul gebaut.
7/13 Froier hu mer hinner de Kirch gewuht, aber dann hu mer noch emol newe de Schul gebaut.
8/13 Froiher hu mer hinner de Kirche gewoht, awer dann baute mer newe die Schohl.
9/13 Froiher hu mir hinner de Kirch gewuhnd, oawer dann hu mir noch eamol neawich de Schoul gebaud.
10/13 Friher wohnte mer hanger de Kerch, äwer dann baute mer nochemol nau näwer de Schul.
12/13 Freher hon mei henger de Kerch gewohnt, ewer dann hon mei noch emo näwer de Schol gebaut.
13/13 Freer hon mei henger de Kerch gewohnt, äber dann hon mei näbet de Schol gebout.
3/12 Froier wunde mir henner der Kirche, awer du hu mir noch mol näwer de Schul gebaut.
4/12 Froier wohnte mir henner der Kirch, ower da ho mir nochmol newer der Schul gebaut.
5/12 Freuer hu mer hinner de Kaerch gewouhnt, oawer doann hu mer noach emoul neawich die Schul gebaut.
6/12 Freuer hun mir hinner de Kirch gewouhnt, ower dann hummer neawich die Schul gebaut.
7/12 Freuer wuhnte mer hiner de Kirch, awer dann baute mir noch e mul newe di Schul.
8/12 Froijer hunn wir hinner de Kirch gewohnt, owwer doann hunn wir nochemol newich die Schoul gebaut.
9/12 Froier wuhnte mir hinner de Kirch, awwer dann hu mer noch amo newe de Schoul gebaut.
10/12 Früher wohnte mer hiner de Kirche, ower dann ho mer noch e mol nerbe die Schul gebaut.
11/12 Freher wohnte mir henger de Kerch, äwer dann hon mir nochmo näwer der School gebaut.
12/12 Freeher hom mir henger der Kerch gewohnt, dann hom mir näebe de School gebaut.
13/12 Fröher hon mei henger de Kerch gewohnt, ewer dann hon mei noch emo näwe de Schol gebaut.
14/12 Fröher hommer hänger der Kerch gewohnt, äwwer dann hommer nochemo näwe der School gebaut.
3/11 Frojer hu mir henner der Kirch gewuhnt, auer da hu mir noch mol näwer dä Schul gebaut.
6/11 Froier hu mer hinner de Kirch gewuhnt, oawer dann hu mer noch emoul neäwich die Schul gebaut.
7/11 Freuer hu mer hinner de Kirch gewuhnt, ower dann hu mer newe de Schul gebaut.
8/11 Froier humer hinich de Kirche gewoaht, oawer dann hu mer näwich de Schone gebaut.
10/11 Freuer wohnte mir hinner der Kirche, eber dann baute mir noch nebe der School.
11/11 Früher wohnte mer hänner de Kirch, ever dann baute mer neever de Schull.
12/11 Fröher hommer henger de Kerch gewohnt, äwwer dann hommer noch emo näwe de Schol gebaut.
13/11 Fröher hommer hinger de Kirch gewohnt, eber dann hommer näbe de Schul noch emo gebaut.
14/11 Frojer hun mer henner der Kirsch gewohnt, ower do hum mer noach emol newer  der Schul gebaut.
3/10 Fruier hun mir neber de Kersch gewuhnt, ower da hun mer noch emol neber die Schul gebaut.
4/10 Froijer hummer henner de Kerch gewohnt, awer dann hummer nochemol näwer de Schul gebaut.
5/10 Früher wohnte mer henner der Kerch, obber do hummer neh e mol neber der Schul gebaut.
6/10 Froier hunn mer henner de Kirsch gewohnt, owwer do hunn mer noch emol neawe de Schul gebaut.
7/10 Froier hu mer hinner de Kirch gewuhnt, awer dann hu mer noch emoal neawer de Schoul gebaut.
8/10 Froijer hummer hinner de Kirch gewohnt, oawwer dann hummer noach emol neäwe de Schoul gebaut.
9/10 Freher wohnte mir hinner der Kirche ower dann bauten wir noch emol newe der Schaul.
10/10 Froiher ho mer hinner de Kirche gewuhnt, oaber dann ho mer noch eh mol näibesch däi Schouel gebaut.
11/10 Früher wohnde me henich de Kirch, äber dann baude me näbich de Schull.
12/10 Früher hon mer henner de Kirche gewohnt, äwer dann hon mer noch moal neawer de Schul gebaut.
13/10 Früher honn mer hängicht der Kirche gewohnt, äwer dann honn mer noch e moa näwicht die Schul gebaut.
4/9 Früher hun mer hinner de Kerch gewohnt, dann hun mer noch e'mol newer die Schul gebaut.
6/9 Frojer hun mir hinner de Kirch gewohnt, awwer dann hawwe mir nochemuel neawe de Schul gebaud.
7/9 Freuer hun me hinner de Kirsch gewund, ower dann hun me noch emol newe de Schul gebaut.
8/9 Freuher wuhnte mir hinner de Kirch aber dann hunme noch emoal newer de Schoal gebaut.
9/9 Froier hummer hinner de Kirche gewuhnt, oawer dann hummer noech emul näwich de Schoul gebaut.
10/9 Frojer ho mer neewisch de Kersche gewohnt, owwer doan ho mer noch emool neewisch de Schoul gebaud.
11/9 Friher ho mer hiner de Kirch gewohnt, äber dann habbe mer näbe de Schull gebaut.
12/9 Früher hon mer henner de Kirche gewohnt, ewer dann hon mer näwicht de Schul gebaut.
3/8 Friher hon mer henner de Kech gewahnt, aber da hon mer noch e mol neher de Schul gebaut.
5/8 Freier hun mer henner de Kerch gewohnt dann hun mer nerwer die Schul gebaut.
6/8 Friher wohnte mir hinner de Kersch, awwer dann hawe mer neber de Schul gebaut.
7/8 Frieher hawwe mer hinner de Kersch gewohnt, abber dann hawwe mer nochemal newer die Schul gebaut.
8/8 Früher wohnten wir hiner de Kerch auwer dann bauten wir noch emol newe de Schoul.
9/8 Früher ho ma hinner de Kärje gewohnt, äwer dann ho mer noch emol näwer de Schul gebaut.
10/8 Friher ho mer hinner de Kerche gewohnt, ebber doann noch e mol näber de Schull gebaut.
11/8 Früer honn mr hinnich de Kirche gewond, äbber donn hommer hald noch emol näbich de Schull gebaud.
2/7 Früher hommer henner de Kersch gewohnt, oawer doan hommer noch emol newer de Schul gebaut.
3/7 Früher honn mer hinner de Kerch gewuhnt, abber donn honn mer nochamol neber de Schul gebaut.
4/7 Früher habbe mer hinner de Kerch gewohnt, abber dann habbe mer noch emol neber de Schul gebaut.
5/7 Fräiher hun mer henner de Kerch gewohnt, awer dann hun mer noch emol näewer de Schoul gebaut.
6/7 Selligmol habe mir hinner de Kerch gewohnt, awer dann habe mer noch emol neber de Schul gebaut.
7/7 Frier homme hinne de Kersch gewohnt, awwe dann homme noch e mol näwe die Schul gebaut.
8/7 Friejer houwe mer hinner de Kerch gewohnt, un dann houwe mer newe die Schul gebaut.
9/7 Freuer's wohnde mer hinnr de Kerch, awer donn howe mer nochemol näwe de Schoul gebaut.
6/6 Friher honn mer nähwe de Kerch gewohnt, äwwer daonn honn mer noch mohl nähwer de Schul gebaut.
7/6 Friher häwwe me hinne de Kersch gewohnt, äwwe dann häwwe me noch emol näwe de Schul gebaut.
8/6 Frieer hoan mer newe de Kerch gewohnt, ewer dann hoan mer newe de Schul gebaut.
9/6 Friher hou mer hinner der Kersch gewohnt, ebe don hou mer nochmol näwe de Schul gebaut.
6/5 Früher häwe ma hinner de Kirche gewohnt, dann häwe ma näwa de Schul gebaut.
7/5 Früher häwwe mer hinner de Kerch gewohnt, äwwer daonn häwwe mer noch maol newer de Schul gebaut.
8/5 Früher hewwe mer hinner de Kesche gewohnt ewwer dann hewe me noch emol nei an de Schul gebaut.
9/5 Frier hewwe mer hinner de Kirche gewohnd, äwwer dann hewwe mer noch e-mal näwwer de Schul gebaud.
5/4 Frieher hen mer hinner de Käisch gewohnt, awer donn hen mer noch emol newer de Schul gebaut.
6/4 Friher häwe mer hiner de Kerch gewohnt, äwer donn hämer noch emol nähwer de Schul gebaut.
7/4 Frie häweme hinne de Käisch gewohnt, äwwe doann hämme nochemol nääwe de Schul gebaut.
8/4 Früher hewe mer hinner de Kaiche gewohnt, äwwer dann hewe mer noch emol newer die Schul gebaut.
9/4 Frieher hemma hinner de Kaische gewohnd, äwwer donn hemmer noch emol näwwer die Schul gebaud.
6/3 Früher henn ma hinna de Kaersch gewohnt, awa doann hen ma nochmol newa die Schul gebaut.
7/3  Früher hewe ma hinner de Käisch gewohnt, awa donn hewe ma newa de Schul gebaut.
8/3 Frieher hämma hinner de Käich gewohnt, äwwa dann hämma noch emol näwer de Schul gebaut.
9/3 Frieher hewe mer hinner de Käiche gewohnt, ewer donn hewe mer noch emol newer de Schul gebaut. 
8/2 Frieher hewwe mer newer der Kerch gewuhnt, awwer dann hewwe mer noch ämol newer der Schul gebaut.
Kasper, Simon (2015): Beispielergebnis: Übersetzungsaufgabe. In: SyHD-online.
URL: http://www.syhd.info/ueber-das-projekt/ueber-einblicke/#beispielergebnis-uebersetzungsaufgabe [Zugriff:23.02.2017]